Aus dem Alltag einer Familie
Ich bin Mutter von drei Kindern. Unsere Kinder sind 4, 6 und 13 Jahre alt. Drei völlig unterschiedliche Lebensphasen – und entsprechend unterschiedlich sind ihre Bedürfnisse, Wünsche und Ausgaben.
Beruflich beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit Finanzen, Rechnungswesen, Controlling und Steuern. Ich begleite Unternehmen und Selbstständige dabei, ihre wirtschaftliche Entwicklung zu planen, Budgets zu kontrollieren und finanzielle Entscheidungen zu treffen.
Und trotzdem habe ich irgendwann festgestellt, dass ich bei unserem eigenen Familienbudget nicht denselben Überblick hatte.
Mehrere Konten. Viele Ausgaben. Ein gemeinsames Leben.
In unserer Familie gibt es unterschiedliche Konten, laufende Verpflichtungen und immer wieder Ausgaben, die jemand zunächst für andere übernimmt. Manchmal entstehen auch Überschneidungen zwischen privaten und beruflichen Zahlungen.
Eine Ausgabe hier, eine Erstattung dort, dann wieder ein Einkauf für die Kinder oder eine unerwartete Rechnung. Am Ende haben wir zwar alle unsere Finanzen irgendwie organisiert. Aber ein gemeinsames Gesamtbild fehlte.
Und damit auch die Grundlage für die Fragen, die uns als Familie eigentlich viel wichtiger sind: Können wir uns den nächsten Ausflug leisten? Wie viel müssen wir zurücklegen, damit wir im nächsten Jahr in den Urlaub fahren können? Was verändert sich, wenn die Kinder älter werden? Und wie könnten unsere Finanzen in fünf Jahren aussehen?
Sparen allein reicht nicht.
Wie viele Familien haben auch wir unsere laufenden Ausgaben hinterfragt. Brauchen wir wirklich mehrere Streamingdienste? Müssen alle Abonnements dauerhaft laufen? Was passiert, wenn wir uns bewusst auf weniger beschränken?
Wir haben festgestellt: Das funktioniert durchaus. Allerdings bedeutet ein gekündigtes Abonnement nicht automatisch, dass am Monatsende mehr Geld vorhanden ist. Manchmal geben wir es einfach an anderer Stelle wieder aus.
Deshalb brauchen wir mehr als eine Auflistung einzelner Ausgaben. Wir müssen Zusammenhänge verstehen.
Die Zukunft wartet nicht, bis wir bereit sind.
Ein weiterer Auslöser waren Veränderungen, auf die wir nur begrenzt Einfluss haben. Steigende Lebenshaltungskosten, Veränderungen bei Miete und Energie, neue Ausgaben für die Kinder oder berufliche Entscheidungen.
Manchmal kann man bereits heute erkennen, dass bestimmte Kosten in den kommenden Jahren steigen könnten. Aber wo berücksichtigen wir das in unserer privaten Finanzplanung? Im Unternehmen würden wir Szenarien rechnen, Risiken bewerten und unsere Liquidität vorausplanen. Warum nicht auch zu Hause?
Aus dieser Frage wurde murmo.
Ich wollte eine Anwendung, die nicht nur dokumentiert, was bereits passiert ist. Sondern eine, die uns hilft, nach vorne zu schauen. Eine Anwendung, mit der Familien gemeinsam planen können, ohne ihre finanzielle Eigenständigkeit aufgeben zu müssen. Die zeigt, was möglich werden könnte, wenn wir bestimmte Entscheidungen treffen. Die Finanzwissen vermittelt, wenn es gebraucht wird. Und die uns rechtzeitig auf mögliche Engpässe aufmerksam macht.
Murmo soll mit seinen Nutzern wachsen.
Heute entwickeln wir murmo als digitalen Finanzbegleiter für Familien, Einzelpersonen und Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensmodellen. Auch für diejenigen, die neben dem Familienalltag eine kleine Selbstständigkeit aufbauen, ihre Steuerunterlagen besser organisieren oder sich erstmals intensiver mit ihrer Altersvorsorge beschäftigen möchten.
Wir wissen, dass jede Familie anders lebt. Deshalb möchten wir zuhören, ausprobieren, verbessern und gemeinsam lernen.
Murmo ist aus unserem Familienalltag entstanden. Und vielleicht wird es eines Tages ein selbstverständlicher Teil von eurem.
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